Vereinschronik
Arbeitersportverein von 1912 und Fußballclub von 1924, seit 2016 ein Verein.
Der heutige SV Miesbach trägt das Erbe zweier Traditionsvereine. Der ASV Miesbach, 1912 als Arbeiter-Turn- und Sportverein gegründet, und der 1. FC Miesbach, seit 1924 fester Bestandteil des Miesbacher Fußballs. Ihre Geschichte kennt Verbote, Neuanfänge und eine kurzzeitige Spielgemeinschaft, bis beide Vereine 2016 endgültig zusammenfanden.
Gegründet am 6. Juni 1912 in der Haidmühle von Arbeitern, die aus bürgerlichen Sportvereinen ausgeschlossen waren. Turnen, Leichtathletik und Faustball in einem umgebauten Badehaus.
Am 24. Mai 1924 als reiner Fußballclub in Rot-Weiß gegründet. An der Senator-Voigt-Anlage am Windfeld wurde Jahrzehnte Fußballgeschichte geschrieben, gekrönt vom Meistertitel in der Bezirksliga 2010/11.
Am 6. Juni wird der Arbeiter-Turn- und Sportverein in der Haidmühle gegründet. Arbeiter, die aus bürgerlichen Vereinen ausgeschlossen waren, schaffen sich ihren eigenen Raum für Sport.
Der ATSV erhält seinen ersten eigenen Sportplatz, dort, wo heute die Eisbahn steht.
Am 24. Mai wird der 1. Fußballclub Miesbach in den Vereinsfarben Rot-Weiß gegründet.
Der ATSV erwirbt ein Grundstück an der Schützenstraße, eine ehemalige Müllkippe, die durch Eigenleistung zum Sportplatz wird.
Der ATSV wird als „marxistische Organisation" aufgelöst. Vereinsvermögen beschlagnahmt, Geräte an die SA übergeben, das Grundstück fällt an die Stadt.
Am 1. März wird der Allgemeine Sportverein Miesbach neu gegründet. Bei der ersten Mitgliederversammlung sind bereits 65 Mitglieder dabei.
Einweihung des neuen ASV-Sportplatzes. Das Eröffnungsspiel gegen den TSV Weyarn endet 2:4.
Der FC gründet eine Abteilung Breitensport, die 1994 als eigenständiger Verein weitergeführt wird.
ASV und FC bilden eine Spielgemeinschaft, die nach kurzer Zeit wieder endet.
Nach 20 Jahren Planung eröffnet der ASV seine neue Anlage Am Windfeld, mit Vereinsheim, vier Kegelbahnen, Sauna und Fitnessraum.
Die Rennrodlerin des RRT Miesbach gewinnt in Vancouver Bronze im Einsitzer, ihre erste olympische Medaille.
Der 1. FC Miesbach wird Meister der Bezirksliga Oberbayern Ost, der größte sportliche Erfolg der Vereinsgeschichte mit 63 Punkten aus 30 Spielen.
Gründung der Jugendfördergemeinschaft, eine Kooperation mit dem SV Parsberg für den Nachwuchsfußball der Region.
In Sotschi gewinnt Natalie Geisenberger Gold im Einsitzer und mit der Teamstaffel. 2018 in Pyeongchang wiederholt sie beides.
ASV Miesbach und 1. FC Miesbach schließen sich zum SV Miesbach e.V. zusammen.
Im ersten vollen Jahr als SV Miesbach gelingt der direkte Aufstieg: Meister der Kreisklasse und Aufstieg in die Kreisliga. Bei der Aufstiegsfeier entsteht der Spruch „Die Legende lebt“, der seitdem auf den Trikots und auf Instagram steht.
Durch Crowdfunding und ein Gemeinschaftsprojekt mit SV Parsberg und JFG entsteht der Kunstrasenplatz an der Senator-Voigt-Anlage.
In Peking gewinnt Natalie Geisenberger erneut Einsitzer und Teamstaffel. Mit sechs Goldmedaillen ist sie die erfolgreichste Rennrodlerin der olympischen Geschichte. Mehr auf der Seite der Rodelsparte.
Meister der Kreisliga und Aufstieg in die Bezirksliga. Josef Sontheim wird Torschützenkönig mit 27 Toren. Die Legende lebt!